
Terminologiemanagement: Einheitliche Sprache für klare Kommunikation und rechtliche Sicherheit
Unsere international tätigen Kunden - unter anderem aus den Bereichen Maschinenbau, IT, Automobil oder auch erneuerbare Energien - vertrauten Etteplan mit der Entwicklung und Umsetzung eines umfassenden Terminologiemanagements an. Terminologie umfasst die Erstellung und Pflege von Fachwörtern in einem Unternehmen. Ziel war es, bei jedem Kunden individuell unternehmensweit einheitliche Benennungen zu etablieren, Missverständnisse zu vermeiden und rechtliche Risiken, insbesondere im internationalen Kontext, zu minimieren. Gleichzeitig sollte die Grundlage für eine konsistente, markenkonforme Kommuniktion in allen Zielsprachen geschaffen werden.
Das Projekt im Überblick
Die Aufgaben im Projekt:
- Aufbau und Pflege einer zentralen Unternehmensterminologie in Deutsch und Englisch
- Definition und Freigabe von Benennungen inkl. Recherche und Systematisierung
- Entwicklung regelbasierter Terminologieworkflows inkl. Änderungsmanagement
- Aufbau einer zukunftsfähigen Terminologiedatenbank mit klarer Struktur und Ontologie
- Anwenderschulungen für eine sichere und konsistente Nutzung der Terminologie
Unsere Kunden standen vor der Herausforderung, unterschiedliche Benennungen und Formulierungen in technischen und logischen Kontexten zu vereinheitlichen. Uneinheitliche Benennungen führten zu Missverständnissen, erhöhtem Abstimmungsaufwand und im Zollkontext sogar zu potenziellen rechtlichen Risiken.
Zudem entstanden spürbare Zusatzkosten durch mehrfaches Nacharbeiten, Rückfragen und Korrekturschleifen.
Auch die individuelle Formulierungsfreiheit einzelner Autoren erschwerte eine konsistente Kommunikation und internationale Verständlichkeit.
Umsetzung
- Terminologieerstellung und -pflege in DE und EN: Systematische Entwicklung neuer Begriffe sowie Bearbeitung von Änderungswünschen inkl. Recherche und Definitionserstellung
- Benennungssysteme und Regelwerke: Aufbau strukturierter Benennungssysteme und Erstellung verbindlicher Terminologieregeln für eine konsistente Anwendung
- Änderungsmanagement: Bewertung, Entscheidung und Umsetzung von Änderungsanträgen durch etablierte Terminologiespezialisten
- Datenbank- und Prozessentwicklung: Konzeption und Aufbau einer zukunftsfähigen Terminologiedatenbank inkl. Ontologie und Release-Planung
- Anwenderschulungen: Schulung relevanter Nutzergruppen für die sichere und konsistente Anwendung der Terminologie im Arbeitsalltag
Etteplan entwickelte ein strukturiertes Terminologiemanagement, das sowohl neue Begriffe als auch Änderungswünsche systematisch bewertet, dokumentiert und freigibt.
In Zusammenarbeit mit unseren Kunden wurden Benennungssysteme aufgebaut, Definitionen erarbeitet und Regelwerke für eine konsistente Anwendung entwickelt. Ein Terminologiezirkel entschied über Änderungsanträge und begleitete deren Umsetzung. Parallel entstand eine skalierbare Datenstruktur, die langfristig gepflegt und erweitert werden kann.
Generierter Mehrwert:
- Zentrale Unternehmensterminologie für klare Kommunikation und effiziente Prozesse
- Rechtssicherheit durch einheitliche Benennungen in zollrelevanten Kontexten
- Weniger Rückfragen im Übersetzungsprozess dank klarer Definitionen
- Stärkung des Markenauftritts durch konsistente Sprache weltweit
Durch die strukturierte Entwicklung einer zentralen Unternehmensterminologie konnte Etteplan die Verständlichkeit und Konsistenz der Fachsprache bei unseren Kunden deutlich verbessern. Einheitliche Benennungen und klare Definitionen reduzierten Rückfragen im Übersetzungsprozess und ermöglichten eine effizientere Kommunikation über Abteilungen und Märkte hinweg. Gleichzeitig wurden rechtliche Risiken, etwa im Zusammenhang mit zollrelevanten Bezeichnungen, durch präzise Benennungsfestlegungen minimiert. Die Einführung eines regelbasierten Änderungsmanagements sowie der Aufbau zukunftsfähiger Terminologiedatenbanken schaffen eine nachhaltige Grundlage für konsistente Kommunikation und stärken das internationale Markenbild.
Der strategische Mehrwert für unsere Kunden:
Mit dem von Etteplan entwickelten Terminologiemanagement verfügen unsere Kunden über eine zentrale, zukunftsfähige Grundlage für sprachliche Konsistenz – intern wie extern. Einheitliche Fachwörter verbessern nicht nur die Verständlichkeit und Übersetzungsqualität, sondern reduziert auch rechtliche Risiken und stärkt das internationale Markenbild. Gleichzeitig wird der Aufwand für Abstimmungen und Rückfragen deutlich gesenkt: Ein klarer Effizienzgewinn für alle Beteiligten.
Terminologiemanagement als Grundlage für KI-Nutzung
Ein strukturiertes, regelbasiertes Terminologiemanagement schafft eine zentrale Grundlage für sprachliche Konsistenz. Es verbessert die Verständlichkeit innerhalb von Unternehmen sowie nach außen, erhöht die Übersetzungsqualität, reduziert rechtliche Risiken und stärkt das Markenbild. Gleichzeitig werden Abstimmungsaufwände und Rückfragen deutlich reduziert: Ein klarer Effizienzgewinn.
Die konsistente Terminologie unterstützt KI-Anwendungen wie automatisierte Textgenerierung, semantische Suche, maschinelle Übersetzung und Dokumentenanalyse. Eine ontologiebasierte Datenbank ermöglicht die semantische Verknüpfung von Inhalten und verbessert die Qualität KI-generierter Ergebnisse.
Das Terminologiemanagement leistet damit nicht nur einen Beitrag zur heutigen Kommunikationsqualität, sondern schafft eine verlässliche Basis für zukünftige digitale und KI-gestützte Anwendungen.
Klare, konsistente Benennungen sind essenziell für die semantische Verarbeitung durch LLMs
Ohne konsistente Terminologie kann KI nicht zuverlässig verstehen, verknüpfen oder automatisiert arbeiten.
Ontologiebasierte Datenstrukturen ermöglichen gezielte Wissensmodellierung
Ontologiebasierte Strukturen machen aus unstrukturierten Daten ein vernetztes Wissensmodell, das KI nicht nur lesen, sondern auch verstehen und nutzen kann.
Weniger Bias und Fehlinterpretationen
Terminologie-Management reduziert das Risiko Fehler aus Trainingsdaten zu übernehmen, indem es verbindliche Standards vorgibt.